Eine kurze Geschichte von Bremen

Einmal den Esel an seinen Vorderbeinen berühren und alle Wünsche gehen in Erfüllung. Wo gibt ´s denn das? Na in Bremen, wo die Stadtmusikanten stehen. Die Stadt ist bekannt durch die vier Tiere, deren Standort die Rathausplatz Bremen600km lange Märchenstraße beenden. Aber auch durch den eisernen Roland, das alte Rathaus und Bremerhaven haben ihren Platz in der Geschichte. Die Bronzeplastik von Roland steht an der Nordwestseite des Rathauses. Wer war Roland? 1404 errichtet, ist Roland der Neffe von Karl dem Große. Solange er über Bremen wacht, bleibt die Stadt frei. Roland ist mit seinem Baldachin fast 10 m hoch und nicht zu übersehen. Roland gilt als das Sinnbild der Gerichtsbarkeit und der Stadtfreiheit. Viele Besucher kommen jedoch wegen des prächtigen Rathauses mit seiner Renaissancefassade und dem weitläufigen Marktplatz davor in die Stadt. Die große Halle des alten Rathauses gilt als der vornehmste Festsaal in Deutschland. Geschichte wurde hier geschrieben, wo die Reeder und Schiffer alljährlich die Schaffermahlzeit einnahmen.
Die Stadt liegt an der Unterweser und besitzt einen der größten Seehäfen und Seehandelsplätze Deutschlands. Sie wurde im Jahre 787 von Karl dem Großen zum Bischofssitz erhoben und erlebte ihre erste Blüte unter dem Erzbischof Adalbert, der den Grundstein für den Bremer Dom legte, der damals noch aus Holz bestand. 1041 zerstörte ein Feuer die Stadt, die neu aufgebaut werden musste. Da die Stadt günstig an der Weser lag, etabliert sich der Ort früh als Umschlagsplatz für friesische Händler, für die die Balge als natürlicher Hafen diente. Die Stadt wurde durch den Handel mit Norwegen, England, Sachsen und Niederland ein bedeutender Umschlagsplatz. Damit wuchs das Selbstbewusstsein der Bürger. Im Jahre 1358 trat die Stadt der Hanse bei. Eine Stadt mit freier Selbstverwaltung, Befestigung und Markt, geschützt durch Stadtmauer und Schutzwälle. 300 Jahre später wurde sie freie Reichsstadt. Dem Bürgermeister Smidt Bremerhaven ist es zu verdanken, dass von 1886 bis 1895 durch eine großzügige Korrektur der Fahrrinne die Schiffbarkeit der Weser für Schiffe bis Bremen gesichert wurde. Im zweiten Weltkrieg wurde die Stadt schwer zerstört, so dass sich das Gesicht der Stadt nach dem Wiederaufbau veränderte.

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