Vermeintlicher Bootsunfall sorgt für Großeinsatz auf der Weser

Am Nachmittag des 3. Juli sorgten mehrere Anrufer für einen Großeinsatz der Feuerwehr auf und an der Weser auf Höhe des Café Sand in Bremen. Laut der Meldungen sollten drei Sportboote gekentert sein und sich mehrere Personen im Wasser befinden. Eine Person sollte vermisst sein. Letztendlich entpuppte sich die Lage als völlig harmlos, denn die Wassersportler suchten einfach nur Schutz vor einem kräftigen Regenguss.

Die ersten Meldungen gingen um 14:13 Uhr in der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle ein. Diese entsandte daraufhin das Großaufgebot bestehend aus Einsatzkräften der Feuerwachen 2 und 4. Weiter beteiligt waren ein Führungsdienst der Feuerwehr, Rettungstaucher der Feuerwehr und der DLRG Bremen-Stadt, mehrere Rettungsboote von Feuerwehr und DLRG sowie das Einsatzboot „Bremen 1“. Die Einsatztaucher der DLRG Bremen-Nord meldeten ihre Einsatzbereitschaft, brauchten jedoch nicht mehr ausrücken. Insgesamt waren an der „sonntäglichen Leistungsschau“  52 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen zuzüglich Wasserfahrzeugen unterwegs.

Etwa eine halbe Stunde nach Einsatzbeginn war letztendlich sichergestellt, dass sich keine Personen mehr in der Weser befanden. Widersprüchliche Meldungen sorgten für diesen Zeitaufwand. Als alle Einsatzkräfte zurück an ihren Standorten waren konnte der Einsatz um 15:30 abgeschlossen werden.

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