Aktion WESERklar: Polizei gibt an Bord Tipps zur Sicherheit

Die Wasserschützer der Polizei Bremen bieten verantwortungsbewussten Skippern Hilfestellungen bei der richtigen Ausrüstung ihrer Sportboote.

Im Gegensatz zur Berufsschifffahrt ist in der Sport- und Freizeitschifffahrt nur wenig gesetzlich geregelt, was die Ausrüstung anbelangt. So müssen im Regelfall nur Positionslichter, ein Gerät zur Abgabe von Schallsignalen und Signalkörper (Ankerball, Kegel) mitgeführt werden. Beachtet man jedoch, dass der Skipper jederzeit die Sicherheit des Bootes und der Personen an Bord gewährleisten muss, wird schnell klar, dass Rettungswesten, Verbandskasten und Seenotsignalmittel für eventuelle Schadensereignisse einsatzbereit vorgehalten werden sollten.

Darüber hinaus gibt es weitere sinnvolle Ausrüstungsgegenstände zur Brandbekämpfung, Leckabwehr oder zur Rettung außenbords gefallener Personen.

Neben einer informativen Broschüre, die auf der Internetseite der Polizei Bremen zum Download bereit steht, bietet die Wasserschutzpolizei im Rahmen ihrer Präventionsarbeit die Aktion WESERklar an.

Die Kontaktpolizisten der WSP kommen zu Ihnen an Bord und besprechen mit Ihnen, welche Ausrüstung auf Ihrem Boot vorgehalten werden sollte, um den seemännischen Sorgfaltspflichten zu genügen. Entspricht die Ausrüstung den Empfehlungen, wird Ihnen die Plakette WESERklar erteilt und Sie erhalten eine Durchschrift des Kontrollbogens für Ihre Bordakte. Auf diese Weise können Sie bei künftigen Kontrollen gleich auf die vorbildliche Ausrüstung Ihres Bootes aufmerksam machen.

Informationen zur Aktion WESERklar erhalten interessierte Bootseigner unter www.polizei.bremen.de oder per Mail: Sportschifffahrt@polizei.bremen.de

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