Reizgasalarm in Bookholzberg entpuppt sich als dummer Jungenstreich

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Die Hintergründe zum gestrigen Großeinsatz an der Oberschule in Bookholzberg sind aufgeklärt. Bereits gestern hatten die Ermittlungen ergeben, dass im Bereich des Pausenraumes und der Toiletten im Schulgebäude nicht etwa wie angenommen Reizgas, sondern mehrere Stinkbomben geworfen worden waren, die zu den berichteten Auswirkungen geführt haben.

Tatverdächtig sind fünf angehörige Schüler der Schule, die sich offensichtlich einen Spaß daraus machen wollten, mit den Stinkbomben die Schüler und Lehrer zu vergraulen. Dass das Verhalten ein derartiges Szenario auslösen würde, damit dürften sie nicht gerechnet haben. Immer noch ist nicht klar, wieviele Betroffene ernsthaft verletzt wurden. Die Stinkbomben, die mit Buttersäure versetzt gewesen sein sollen, hatten einen übelriechenden Geruch verursacht, wodurch bei einigen Schülern und Lehrkräften Unwohlsein und Atembeschwerden auftraten.

Auf die Teenager kommt nun ein Strafverfahren wegen Körperverletzung zu. Unabhängig davon dürfte derzeit noch nicht feststehen, welche Kosten durch den Einsatz der vielen Rettungs- und Polizeikräfte entstanden sind. Inwieweit hier eine Regulierung eingefordert wird, bleibt abzuwarten.

Dieser Vorfall soll ein warnendes Beispiel für all diejenigen sein, die durch irgendwelche Späßchen und damit verbundenes unbekümmertes Verhalten eine Welle von Reaktionen auslösen können, die, wie in diesem Fall, zu einem Großeinsatz ausufern und Kosten entstehen lassen.

Link zur vorherigen Meldung: Großeinsatz in Bookholzberg