Musikkabarett in der Seefelder Mühle

Musikkabarett von und mit Martin Lüker und Gunnar Deutschmann.

Gunnar Deutschmann und Martin Lüker sind Freunde seit der gemeinsamen Schulzeit in Versmold. Nun stehen sie in der Mitte des Lebens und denken zusammen nach über das, was das Leben eines Mannes so ausmacht: zahlreiche spannende „Mannekdoten“  fallen ihnen dazu ein. Wie kann man diese einem Publikum zu Gehör bringen, wenn sich ein Pianist und Kabarettist (Martin Lüker) und ein Sänger, Komponist und Arrangeur (Gunnar Deutschmann) zusammenfinden?

Erst mal müssen Texte geschrieben, passende Musik dazu ausgewählt und danach geprobt werden… Aber wo? Martin Lüker will auf eine Hallig – jedoch ist ein Orkan angekündigt. Also fällt eine spontane Entscheidung: Wir ziehen uns zurück in das Haus der Tante am Seefelder Außendeich – in Sichtweite des Deiches. Fünf verlängerte Wochenenden verbringen die beiden Männer und Künstler im Jahr 2015 dort und lassen sich mal vom stürmischen Wetter, mal von Land und Leuten inspirieren.

Kreativität blüht am besten in der ländlichen Abgeschiedenheit und Ruhe, so befinden die Beiden. Ab und zu gönnen sie sich aber doch einen Ausflug, der sie meist zur Seefelder Mühle führt. Bei Kaffee und Kuchen lernen sie die 2. Vorsitzende kennen – und sogleich wird die Idee geboren, das Programm rund um Freundschaft, die Liebe, Bandscheiben, Mathelehrer und Meerschweinchen am Ort der Entstehung – in Seefeld – auf die Bühne zu bringen.

Bilder: Lüker und Deutschmann

Meerschweinchen als Sein– Mannekdoten

Mit Gitarre und Klavier bewaffnet präsentieren sie erstmals ihr neues Musikkabarett-Programm am Entstehungsort: im historisch, paläozoologisch bedeutenden Seefeld.

Der Titel klingt nach Philosophie –  oder wie Brehms Tierleben auf Extasy. Lükert hier ein Hamlet mit Haustier? Oder steckt da ein Gunnar im Hamsterrad fest? Alles weit gefehlt, aber nah dran. Puddingtief verbunden, aber jederzeit uneins und so griffig wie Kernseife flutschen Martin Lüker und Gunnar Deutschmann die Lebensweisheiten aus den Händen. So mancher Tiefsinn wird hochgestapelt, so manche zwischenmenschliche oder tierische Mannekdote erzählt  – oder gesungen. Mal als Troubadour, mal als Troubamoll, stets aber auf wolkigem Niveau und von Gitarre und Klavier umgarnt, schäumen die beiden die dunklen Fragezeichen unserer Existenz ein und schubsen sie in die Waschstraße der Erkenntnis.

Um Freunde, Frauen, die Liebe und Bandscheiben, um Mathelehrer und Meerschweinchen, eben um alles was zählt, dreht sich ihr Programm. Es wird palavert und gesungen, gedichtet, geschmettert, geschluchzt, musiziert und große Gefühle mit etwas Knoblauch serviert. Darüber hinaus: eine Heerschar Politamazonen wie ploppendes Popcorn präsentiert.

Termin: Freitag, 19. Mai 2017
Uhrzeit: 20.00 Uhr
Ort: Seefelder Mühle
Eintritt: 12€

 

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