Immer mehr finden Geschmack am Kaffee im Oldenburg-Becher

Weitere Cafés beteiligen sich am umweltfreundlichen Mehrwegbecher-System

Oldenburg. Kaffee unterwegs genießen und dabei keinen Müll produzieren – an dieser Idee finden immer mehr Nutzer und Anbieter Geschmack. Nachdem das Agenda-Büro der Stadt Oldenburg am 4. September dieses Jahres den Startschuss für die Einführung des umweltfreundlichen Mehrweg-Kaffeebechers gegeben hatte, steigt die Zahl der Cafés, die auf die Alternative zum Einwegbecher setzen, kontinuierlich. Zum Auftakt waren die Bäckereien Behrens-Meyer, Bruno und Müller-Egerer, die Cafés Leutbecher und Woyton sowie die Cafeteria in der BBS Haarentor als Pioniere dabei. Jetzt, nach nur wenigen Wochen, sind weitere Betriebe hinzugekommen: das Café Kurswechsel der Gemeinnützigen Werkstätten in der VHS an der Karlstraße, die Firma Bastwöste mit ihrem Marktcafé, Käthe Kaffee in der Kaiserstraße und Vita-Catering in der Helene-Lange-Schule. Mittlerweile geht der vom jungen Startup-Unternehmen RECUP im Oldenburg-Design gestaltete Mehrwegbecher bei zehn Betrieben mit rund 45 Standorten über die Ladentheken.

Weitere Unternehmen sind nach wie vor herzlich eingeladen, sich ebenfalls an dem Pfandsystem zu beteiligen. Je mehr Verkaufs- und Rückgabestellen es in der Stadt gibt, desto einfacher und komfortabler wird es für die Kunden. Das Mehrwegsystem lebt von vielen Partnern und deren Engagement.

In Deutschland gibt es mittlerweile viele Städte, in denen es den RECUP-Becher gibt. Unter anderem in München, Hamburg, Berlin, Potsdam, Köln, Ludwigsburg, Nürnberg, Erfurt, Dresden, Magdeburg, Rosenheim und in Westerland auf Sylt sind die Becher erhältlich oder können zurückgegeben werden. „So kann beispielsweise vor einer Bahnreise nach München im Oldenburger Bahnhof ein Kaffee im Oldenburg-Becher für einen Euro Pfand erworben werden. Der Becher kann dann am Ende der Reise in München wieder abgegeben werden. So käme der Oldenburg-Becher auch ein wenig herum in Deutschland“, erklärt Inka Thole, hauptverantwortlich für die Lokale Agenda 21 der Stadt Oldenburg.

Durch die Verwendung von Mehrwegbechern werden nicht nur viele Rohstoffe eingespart, sondern es könnten auch 40.000 Tonnen Abfälle vermieden werden, die jedes Jahr in Deutschland allein durch Einwegbecher entstehen. Aus diesem Grund wird die Verbreitung des Oldenburg-Bechers auch vom Abfallwirtschaftsbetrieb der Stadt sehr begrüßt.

Wer Fragen zum Umstieg auf das Mehrwegbecher-System hat, kann sich gerne an das Agenda-Büro unter Telefon 0441 235-3246 oder per E-Mail an agenda21@stadt-oldenburg.de oder direkt an die Firma RECUP (www.recup.de ) wenden.

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