Musikzeit im Harrier Hof

Dieses Mal sind zwei Künstler aus der Songs & Whispers Reihe zu Gast:

 

RALEIGH (CAN)

Foto: Raleigh/ ©UnfoldingCreative

Sanfte Harmonien, feine Taktänderungen und großartige Kompositionen, das ist die Handschrift des Quartetts Raleigh aus Calgary, Kanada. Das Ineinandergreifen der unterschiedlichen Rhythmen von Cello, Klavier und Gitarre macht Raleigh zu einem Genuss für Körper und Seele – nachdenklich und emotional, zurückhaltend und dennoch zutiefst fesselnd. Sich über die Grenzen von geradlinigem Pop, traditioneller Folklore, und komplexe Liedstrukturen hinwegsetzend, schafft sich diese Band ihren eigenen Raum in der Musik. Raleighs Kompositionen verbinden die feinen Elemente bodenständiger Folklore und des Kammer-Pops mit zarten Melodien als Bindeglied. Cello, Gitarre, Schlagzeug und das Zusammenspiel  weiblicher und männlicher Stimmen wiegen sich durch dynamische und progressive Folklore, welche  oftmals als „eleganter Indie“ und „lebendige Folklore“ beschrieben wird.

Raleighs neues Album „Powerhouse Bloom“ ist eine lyrische und klangliche Erforschung, die zeigt, wie sich die Band seit ihrer Gründung 2011 weiterentwickelt hat. Wurde der Vorgänger noch als „erfinderischer und eindrucksvoller Indie-Rock“ bezeichnet, hat diese Sammlung von neun neuen Songs die Band in ein neues musikalisches Territorium getrieben.

Die Broken Social Scene Mitglieder Brendan Canning und Charles Spearin haben den Sound von „Powerhouse Bloom“ maßgeblich beeinflusst. Produziert wurde es von Grammy Award Winner Shawn Everett, der dem Werk den letzten Feinschliff gegeben hat. Mit diesem Album ist es RALEIGH gelungen, das Experimentelle in eine packende Kollektion kohärenter Musikalität zu bringen

 

THE ROSELINE (USA)

Foto: The Roseline/ © CalebHamernick

Dank zehnjähriger Erfahrung als Musiker und fünf Albumveröffentlichungen sowie unzähligen musikalischen Partnerschaften hat sich Mastermind Colin Halliburton mit seiner Band The Roseline ein beeindruckendes Oevre und jede Menge Fans erspielt.

Mit ihrem eigenständigen und gefühlvollen Mid-Western-Sound befinden sich The Roseline auf den Spuren von The Jayhawks, Whiskeytown, Gram Parsons, Calexico, Roy Orbison und Conor  Oberst.

In ihren Anfängen in Lawrence, Kansas im Jahr 2005 war die Alternative-Country Combo noch als Trio unterwegs, welches ausschließlich akustische Konzerte spielte. Für das aktuelle und fünfte Album „Blood“ ist die Band zu einem Sextett angewachsen und zählt nun epische Rocknummern und Soft-Country-Shuffles ebenfalls zu ihrem elektrisch angereicherten Repertoire.

„Blood“ wurde fast komplett im Kellerstudio der Bibliothek von Lawrence aufgenommen und ist “definitiv die versierteste und kompletteste Arbeit”, sagt Halliburton. Lyrisch bearbeitet der Bandleader hier tiefgreifende Themen wie die Nuancen einer langen Beziehung, die Schwierigkeit in Würde zu altern und die existenziellen Ängste, die mit der Erfüllung eines kreativen Lebenstils einhergehen. Unterstützt wird sein Gesang und seine akustische Gitarre dabei von Ehren Starks am Keyboard, Jeff Jackson am Kontrabass, Elektrischer-, E-Barriton- und Padle Steel-Gitarre. Kris Losure ist ebenfalls an der E-Gitarre zu hören, während Jim Piller das Schlagzeug übernimmt. Heidi Gluck, Vera Valentine und Leslie Butsch erweitern das musikalische Spektrum durch Background-Gesang, Violine und Saxophon.

„Blood“ wird am 6. Oktober 2017 auf dem niederländischen Label King Forward Records veröffentlicht.

In Europa stellt Colin Halliburton sein neustes Album in guter Singer Songwriter Manier live, solo und akustisch vor.

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