Eisbären reisen zum letzten Hinrunden-Spiel nach Bonn

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Die Eisbären Bremerhaven hoffen zum Anschluss der easyCredit BBL-Hinrunde auf ein weiteres Erfolgserlebnis. Am kommenden Donnerstag (19 Uhr, Telekom Dome und live auf www.telekomsport.de) gastieren die Schützlinge von Trainer Arne Woltmann beim Tabellensechsten Telekom Baskets Bonn. Für beide Teams zählt nur ein Sieg, allerdings aus vollkommen unterschiedlichen Gründen.   Nach dem Duell in Bonn haben die Eisbären wie bereits mehrfach in dieser Saison eine zehntägige Pause vor der Brust, ehe am Sonntag, 21. Januar (15 Uhr), das nächste Schlüsselspiel gegen Science City Jena in der Bremerhavener Stadthalle steigt. Karten für diese Partie sind unter www.tickets.dieeisbaeren.de und bei allen Vorverkaufsstellen erhältlich.   Mit den Telekom Baskets Bonn wartet am 11. Januar eine Mannschaft, die ebenso wie die Eisbären unter Zugzwang steht. Um sich für die Teilnahme am BBL-Pokal zu qualifizieren, müssen die Rheinländer gegen Bremerhaven um jeden Preis gewinnen. Nach einer kurzen Durstrecke haben sich die Telekom Baskets längst gefangen und sind voll auf Playoff-Kurs. Motor der Bonner ist US-Guard Josh Mayo, der im Schnitt 12,7 Punkte pro Partie erzielt und zudem ein gutes Auge für seine Mitspieler hat.   Gemeinsam mit T.J. DiLeo zieht Mayo die Fäden im Bonner Spielaufbau. Zu den häufigsten und zugleich effektivsten Abnehmern ihrer Anspiele gehört Center Julian Gamble, der 12,4 Punkte pro Spiel auflegt und dazu noch über 7 Rebounds holt. Mehr als 20 Minuten pro Spiel stehen auch Verteidigungs-Spezialist Yorman Polas Bartolo und Forward Nemanja Djurisic auf dem Parkett. Als Glückstreffer hat sich die Nachverpflichtung von Tomislav Zubcic erwiesen. Der groß gewachsene und wurfstarke Forward ist mit rund 11 erzielten Punkten pro Partie drittbester Schütze der Telekom Baskets.   Vor allem aus dem Zwei-Punkte-Bereich treffen die Bonner dank ihrer langen Garde um Gamble & Co. sehr hochprozentig. Von der Freiwurflinie ist die Krunic-Truppe hingegen weniger zielsicher: Mit nur 67,5 Prozent Freiwurfquote rangieren die Bonner in dieser Kategorie noch hinter den Eisbären (70 Prozent).   Während die Telekom Baskets die Pokal-Quali schaffen wollen, hoffen die Bremerhavener vor dem ALLSTAR-Break auf die nächsten Big-Points im Abstiegskampf. Die Seestädter sind am Donnerstag zwar nur Außenseiter, aber der wichtige 80:74-Heimerfolg im Kellerduell gegen die Rockets sollte den „Woltmännern“ neuen Auftrieb und neues Selbstvertrauen gegeben haben.

(PM)